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Gedicht: Todesreigen

Todesreigen

Zur Mittagszeit, es war sehr kalt
begann an einem Regentag
weit unten in ´nem finstren Wald
ein Todesreigen wie ich ihn mag

Es kam ´ne junge Landmannsmaid
von harter arbeit auf dem Felde
den weg entlang zu dieser Zeit
wollt Heim, heraus aus Waldes Kälte

Ahnungslos mit reiner Seele
der Magd fällt auf mit bangen
es schnürt ihr ab die schlanke Kehle
Ihr weicht die Farbe aus den Wangen
Ein dunkler Schatten geht ihr nach
mit Schritten lang und kräftig
Sie merkt´ es als ein Stöckchen brach
als dieser schritt zu heftig

Das Mädchen schnellen Schrittes geht
ihr Röckchen fest gepackt
Der kühle Wind ihr Haar verweht
ihr Knöchel weiß und nackt

Der Fremde Wandrer atmet schwer
des Mägdleins Schritt wird schneller
Die Dunkelheit bedrängt sie sehr
doch Glück, dort wird es heller

Der Weg wird breit und licht
die Kreuzung, Hof und Mühle
doch drüben der Wald ist wieder dicht
und trüber ihre Gefühle
denn der fremde Mann
kommt immer näher ran
holt auf in schnellem Lauf
streckt gierig seine Hände aus
ihr dünkt gleich ist es aus
Angst den Hals pocht ihr herauf

Dann schnappt er sie und blickt sie an
das Messer hoch erhoben
ihr Atem stockt ihr Herz ist bang
ihr Blick geht starr nach oben

Schnell sticht er zu
und sticht und sticht
ein Strom so fließt das Blut
das Mädchen schreit
den letzten Schrei
dem Mörder tut es gut

Blum


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