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*****))Der Erdenmond((******************

Der ständige Begleiter der Erde ist der Mond. Er umkreist unseren Planeten wie ein großer Satellit. Innerhalb von 27,3 Tagen bewegt er sich um die Erde und rotiert dabei einmal um seine eigene Achse. Die Geschwindigkeit, mit der er sich um die Erde herum bewegt, liegt bei etwa 3.700 Kilometer die Stunde. Die Zeitspanne zwischen zwei gleichen Mondphasen beträgt 29,5 Tagen. Das alter des Modes liegt wie bei der Erde bei 4,5 Milliarden Jahren.

Obwohl man Gesteinsproben entnommen und Messungen auf dem Mond vorgenommen hat, sind sich die Wissenschaftler nicht im klaren darüber, wie der Mond einst entstanden ist. Es existieren verschiedene Theorien: Danach könnte sich der Mond irgendwann aufgrund schneller Rotation von der Erde gelöst haben (Abspaltungstheorie), oder er wurde irgendwann von der Erde eingefangen (Einfangtheorie). Nach einer weiteren wissenschaftlichen These nimmt man eine gemeinsame Entstehung von Mond und Erde an
(Doppelplanettheorie).

Seit rund 25 Jahren favorisieren die meisten Forscher die folgende Theorie: Vor über 4 Milliarden Jahren muss die Erde von einem Himmelskörper getroffen worden sein, der etwa die größe des Planeten Mars hatte. Dabei splitterten Teile der Erde ab, die sich mit den Resten des aufgeprallten Objekts in der Umlaufbahn vereinigten und den Mond bildeten. Endgültig geklärt ist die Mondherkunft aber bisher nicht.

Mit einem Durchmesser von 3.476 Kilometern entspricht seine Größe etwa einem Viertel des Erddurchmessers. Sein Abstand zur Erde beträgt im Mittel 384.405 Kilometer, und die Temperaturen liegen zwischen 100 Grad Celsius auf der Sonnenseite und -170 Grad Celsius auf der Schattenseite. Ebenso wie die Erde ist der Mond schalenförmig aufgebaut (Mondkruste, Mondmantel, Mondkern).

Im Gegensatz zur Erde, die sich laufend verändert, ist der Mond ein lebloser Himmelskörper ohne Atmosphäre und Wasser. Hier gibt es keine Luft, Wettergeschehen und auch keine Verwitterung der Gesteine. Alles ist seit vielen Millionen Jahren nahezu unverändert. In der Frühzeit unseres Planetensystems, vor 4,5 bis 3,5 Milliarden Jahren, wurde der Mond von einer Vielzahl von Meteoriten getroffen. So ist seine Oberfläche mit einer Schicht zertrümmerten Gesteins (Regolith) bedeckt.

(Mondoberfläche)

Auffällig sind die zahlreichen Impaktkrater auf der Mondoberfläche infolge von Meteoriteneinschlägen. Die Wucht dieser Einschläge hat das ursprüngliche Gestein tiefgründig zerrüttet, sodass die Mondoberfläche von einer bis zu zehn Kilometer dicken Schuttschicht bedeckt ist, die man als Regolith (aus dem Griechischen abgeleitet = Schuttteppich) bezeichnet. Zu Erosion, also einem Transport von Gesteinsmaterial, kommt es auf dem Mond ausschließlich durch Meteoriteneinschläge und durch den Protonenbeschuss der
Sonne (Sonnenwind).

Insgesamt wirkt der Mond öde und trocken. Es gibt vermutlich kein Wasser und keine Atmosphäre. Man findet auf der Oberfläche dunkle, fast ebene Gebiete: die Maria (Einzahl: Mare). Viele dieser Maria tragen romantische Namen wie "Bucht der Regenbogen" (Sinus Iridum), "Honigmeer" (Mare Nectaris) und "Meer der Ruhe" (Mare Tranquillitatis). Ein großes "Meer" ist das Mare Imbrium. Hier muss früher ein Krater von etwa 1.000 Kilometern Durchmesser existiert haben, der vermutlich vor etwa vier Milliarden Jahren
entstanden ist.

Besonders eindrucksvoll ist auch das Mare Orientale (Östliches Meer) auf der anderen Mondseite. Hier entstanden durch einen Meteoriteneinschlag konzentrische Gebirgszüge. Daneben gibt es zahlreiche Hochländer mit auffälligen Reliefs. Diese nennt man Tarrae (Einzahl Terra). Viele davon sind die Wände riesiger alter Krater mit Bergen, die einige 1.000 Meter hoch sind.

(Mondbahn)

Der Mond bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 3.600 Kilometern pro Stunde in seiner Ellipsenbahn um die Erde. Er umkreist diese in gebundener Rotation, das heißt, die Rotation um sich selbst dauert genauso lange wie der Umlauf um die Erde, nämlich genau 27 Tage sieben Stunden und 43 Minuten. Sein Abstand zur Erde schwankt dabei zwischen 406.740 Kilometern (Apogäum) und 356.410 Kilometern (Perigäum). Der durchschnittliche Abstand zur Erde beträgt 384.400 Kilometer.

Die Neigung der Mondbahn gegen die Ekliptik beträgt 6,7 Grad. Als Ekliptik bezeichnet man die gedachte Himmelsbahn der Sonne (von der Erde aus gesehen) im Verlauf eines Jahres. Durch die gebundene Rotation wendet der Mond der Erde immer dieselbe Seite zu.

Ein besonderes Phänomen, das die Mondbewegung auf der Erde verursacht, sind Ebbe und Flut. Die durch die Anziehungskraft des Mondes entstehenden Gezeitenkräfte verursachen in den relativ frei beweglichen Wassermassen der Erde auf der mondzugewandten und der gegenüberliegenden Seite zwei Flutberge. Da die Sonne den gleichen, wenn auch um die Hälfte geringeren Effekt ausübt, verstärkt sich die Gezeitenwirkung zur Springflut, wenn Sonne, Mond und Erde in einer Linie (also, wenn Mond und Sonne in Opposition
bzw. Konjunktion) stehen.


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