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nicholas cage superman outfit - Man Celebrities/Music
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[Nic in einer anderen Welt]

Aufgrund seiner Verwandtschaft konnte er die Filmbranche schon von Kindesbeinen an erleben. Heute gehört Nicolas Cage selbst zu den erfolgreichsten amerikanischen Schauspielern. Dennoch gilt dem Film nicht sein ganzes Interesse, er scheint fast schon besessen von einer anderen, fantastischen Welt - der Welt der Comic-Superhelden. Auch seinen erstgeborenen Sohn Weston hat er mit diesem Fieber angesteckt. Die Cage-Männer arbeiten gemeinsam an der Comicserie "Voodoo Child". Wie kam die Leidenschaft des Superstars für die unsterblichen Helden zustande?

Er heißt Gabriel und wurde im 19. Jahrhundert geboren. Als junger Mann ermordet, nimmt sich ein Voodoo-Priester seinen sterblichen Überresten an. Der Zauber wirkt, Gabriel kehrt zurück. Sein Reich ist die Stadt New Orleans, kurz nachdem diese von dem verheerenden Hurricane Katrina nahezu komplett zerstört wurde. Doch Gabriel findet seinen Weg. Was hat die Geschichte mit Nicolas Cage zu tun? Gemeinsam mit seinem Sohn Weston erfand er Comic-Held Gabriel Moore. Seine Abenteuer wurden im Juli 2007 erstmals in einem Comicbuch abgedruckt. Zeichner und Erfinder der Geschichte ist der 17-jährige Weston. Vater Nicolas beaufsichtigt das Projekt und ist als kreativer Produzent beteiligt.

Wer den Hollywoodschauspieler und Oscargewinner näher kennt, weiß möglicherweise, dass dieser ein passionierter Comic-Fan ist. Über viele Jahre hinweg sammelte er zahlreiche Reihen und besaß schließlich eine der wertvollsten Comic-Sammlungen weltweit. So gehört ihm unter anderem die erste, 1938 veröffentlichte "Superman"-Ausgabe. Vor einigen Jahren entschied sich Cage allerdings dazu, einen Großteil dieser beeindruckenden Sammlung unter den Hammer zu bringen. Er bekam dafür mehr als 1,6 Millionen Dollar.

Den meisten ist Nicolas Cage aber natürlich als Schauspieler bekannt. 1995 bekam der den Oscar für die Hauptrolle in "Leaving Las Vegas". 2003 wurde er für seine Doppelrolle von Charlie und Donald Kaufman in "Adaption" nominiert. Ohnehin gilt Cage als einer der wenigen Hollywood-Schauspieler, die scheinbar mühelos zwischen Mainstream-Blockbustern und Independent-Filmen pendeln. Die Bandbreite der von ihm verkörperten Charaktere ist groß. 2004 erzählte er Jeff Otto vom Internetdienst movies.com, dass ihm der Wunsch Schauspieler zu werden quasi in die Wiege gelegt wurde. Der Neffe von Erfolgsregisseur Francis Ford Coppola verriet, dass er bereits im Alter von sechs Jahren ein großer Fan von Filmgrößen wie Clint Eastwood und Charles Bronson gewesen ist. "Ich war schon immer von der Magie des Films überwältigt. Auf meinem Schulweg überlegte ich mir Kameraeinstellungen und stellte mir vor, wie ich aus der Vogelperspektive als kleines Objekt auf der Leinwand zu sehen wäre." Seine Leidenschaft für den Film sei sogar ausgeprägter, als seine Liebe zu Comicbüchern. "Ich verkleidete mich früher ständig und malte mir aus, Schauspieler zu sein. Meine Familie muss es bereits geahnt haben."

Doch auch wenn Cages Zuneigung zum Film stärker als zu Comics ist, so lassen ihn die Superhelden trotzdem nicht los. 2007 verkörperte er Johnny Blaze alias Ghost Rider in Mark Steven Johnsons gleichnamigem Actionfilm. "Ich hatte genug von Superhelden in Strumpfhosen und war froh, mit "Ghost Rider" eine Figur zu spielen, die nicht dem Klischee entspricht", sagt er 2007 in einem Interview. "Ghost Rider" zu verkörpern war ein langgehegter Wunsch Cages. Schon mit sieben Jahren war er von derGestalt fasziniert. "Der Comic hatte einen flammenden Totenkopf auf dem Cover. Der kam direkt auf mich zu und zog mich sofort in seinen Bann. Ich war wie versteinert", gibt er 2007 in einem Interview mit der Sunday Times zu. Kaum alt genug, ließ sich Cage ein Tattoo stechen und wird seitdem von dem "Ghost Rider" überall hin begleitet.

Comics sind allerdings nicht Cages einziges Hobby. So sammelt er Autos, Zigarren und Modelleisenbahnen. Trotzdem ziehen sich besonders die Comics durch Cages Leben. Als junger Schauspieler wollte er vermeiden, Rollenangebote nur aufgrund seines in Hollywood bekannten Nachnamens Coppola zu erhalten. Deshalb Änderte er seinen Nachnamen in Cage - nach dem Marvel-Comic-Helden Luke Cage. Am 3. Oktober 2005 kam sein zweiter Sohn zur Welt. Seine dritte Frau Alice Kim und Cage nannten ihn Kal-el. Jeder Comic-Fan weiß, dass das Supermans ursprünglicher Name ist.

Man kann fast behaupten, Cage lebe in einer anderen Welt, er sei besessen von den Comichelden, die ihn seit dem Kindesalter faszinieren. Doch er zieht die Bezeichnung "leidenschaftlich" vor. "Leidenschaft ist in meinem Leben sehr wichtig", sagt er 1997 in einem Gespräch mit dem Magazin USA Weekend. "Wenn man keinen Gefallen mehr an Dingen findet, fristet man ein deprimierendes Dasein." Seine Passion für die unbesiegbaren Comichelden wird er sicherlich nie verlieren. In mehreren Interviews machte Cage nämlich deutlich, dass er nichts gegen eine Verfilmung der "Voodoo Child"-Reihe seines Sohnes Weston einzuwenden hätte. Fragt sich nur, wer die Rolle der Hauptfigur übernehmen sollte. Cage ist dafür zu alt - sein Sohn vielleicht nicht. Dann gäbe es einen weiteren Cage/Coppola-Schauspieler in den Weiten Hollywoods - die Familienbanden verpflichten...


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