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Zwergflußpferd

Das Zwergflusspferd (Choeropsis liberiensis) ist eines der zwei heute noch vorkommenden Arten aus der Familie der Flusspferde. Es ist in den Wäldern und Sümpfen des westlichen Afrika heimisch. Es Die Artbezeichnung liberiensis für „aus Liberia stammend“ spiegelt dies wieder.

Verbreitungsgebiet
Die Art bewohnt die westafrikanischen Regenwälder von Liberia, Sierra Leone, Guinea und der Elfenbeinküste in unzusammenhängenden Arealen. Die Unterart C. heslopi, des Nigerdeltas ist allem Anschein nach in den letzten Jahrzehnten ausgestorben. Früher gab es auch auf einigen Mittelmeerinseln, z. B. Kreta, Zwergflusspferde. Diese sind jedoch vermutlich bereits vor der Besiedlung der Inseln durch die Menschen ausgestorben. Diese Tiere waren aber wohl keine Zwergflusspferde im eigentlichen Sinne, sondern verzwergte Inselformen der großen, früher auch auf dem europäischen Festland vorkommenden Arten. Auch auf Madagaskar gab es drei Arten von Zwergflusspferden, die allerdings erst in geschichtlicher Zeit ausstarben, was vermutlich auf übermäßige Bejagung und Lebensraumzerstörung durch den Menschen zurückzuführen ist, an einigen Knochen konnte man sogar noch erkennen dass die jeweiligen Tiere von Menschen regelrecht zerlegt wurden.

Lebensweise
Während sein großer Verwandter, das Flusspferd, den Lebensbedingungen der offenen Grassteppe angepasst ist, ist das Zwergflusspferd eher im feuchten bis sumpfigen Urwalddickicht heimisch. Gebirgswälder werden gemieden, da es gegen Kälte und Trockenheit sehr empfindlich ist. Das Zwergflusspferd kann zwar gut schwimmen und tauchen, aber es ist bei weitem nicht so stark an das Wasser gebunden wie das Großflusspferd. So flieht es im Gegensatz zu seinem großen Vetter bei Angriffen landeinwärts statt Richtung Wasser und vermag auch nicht länger als ein bis drei Minuten zu tauchen. Neben dem Menschen kommt nur der Leopard als potentieller Feind erwachsener Tiere in Frage. Es versteckt sich vor Nachstellungen häufig in ausgewaschenen Höhlungen der Uferwände von Flüssen. Zu seiner Nahrung zählen neben Wurzeln, Knollen, herabgefallene Früchten und Wasserpflanzen auch Gräser, Triebe und Kräuter. Die nachtaktiven Zwergflusspferde leben einzeln in ihrem Territorium, das sie auf festen Wechseln durchstreifen. Kontakt zu anderen Artgenossen hat das Zwergflusspferd lediglich während der Brunst und während der Jungenaufzucht. 200 Tage nach der Paarung kommt in einem Versteck ein Junges zur Welt, das nach fünf Minuten stehen kann und ab der zweiten Lebenswoche schon ein guter Schwimmer ist. Etwa ab da wird es auch von der Mutter zum Wasser geführt, wo meist eine Uferhöhle bezogen wird. Das Junge, das an Land geboren wird und in den ersten Tagen noch nicht schwimmen kann, begleitet die Mutter zwei bis drei Jahre. Die Tragezeit beträgt 190-210 Tage. Gewöhnlich wird nur ein Junges geboren. Ansonsten ist relativ wenig über die Ernährungsweise und das Verhalten des Zwergflusspferdes bekannt.

Aussehen
Das Zwergflusspferd hat eine Schulterhöhe von etwa 75 cm und wiegt bis zu 250 Kilogramm.
Das Zwergflusspferd hat eine schwarz-grünliche Haut, die sich am Unterkörper zu einem cremigen Grau aufhellt. Der Rücken ist stark aufgewölbt und der Kopf breit. Die Tiere können bis zu 35 Jahre alt werden. Augen, Nasenlöcher und Ohren stehen nur wenig vor.

Bestand
Im ohnehin kleinen Verbreitungsgebiet ist das Zwergflußpferd nirgends häufig. Sein Bestand hat wegen Bejagung und Lebensraumzerstörung trotz vollständigen Schutzes bedrohlich abgenommen. Die wenigen tausend Tiere leben zudem in isolierten Populationen ohne Kontakt zueinander.






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